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Steckbrief Profin Irene HEISE

Pressezentrum der Erzdiözese Wien

Herkunft:
Geburtsort Wien, gemischt-konfessionelle Akademikerfamilie, katholisch getauft

Familiensituation:
kirchlich verheiratet mit Mag.Dieter A.Heise, Geograf und wiss. Kartograf, ein gemeinsamer Sohn

Berufliche Identität:
Religionspädagogin, Erwachsenenbildnerin und (kirchliche) Autorin, Vortragende und Rezensentin, Brückenbauerin zwischen Betroffenen und Amtskirche.

Beruflicher Werdegang:
Abgeschlossenes Studium der Religionspädagogik und Katechetik, mehrjährige Fortbildung u. freie Mitarbeit in Pastoralpsychologie und -theologie am Institut für Pastoraltheologie und Kerygmatik, Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien bei Univ.Prof. DDr.Paul Zulehner, Projektarbeit und Statistik.
Seit 1989 konsequente Arbeit an einer Lösung der Frage des Umganges mit Geschiedenen und Wiederverheirateten in der Kirche, vor allem hinsichtlich des Sakramentenempfanges, durchwegs im Dialog mit den zuständigen Amtsträgern.
Im selben Jahr auch Mitbegründung der Plattform für Geschiedene und Wiederverheiratete der Erzdiözese Wien (WIGE).
Ihre (anfangs belächelte) Forderung nach Gründung einer eigenen Beratungsstelle für Geschiedene und Wiederverheiratete führte 1999 zum Erfolg: die erste Beratungsstelle im Wiener Kardinal-König-Haus (ehem. Bildungshaus Lainz) wurde eröffnet. Andere Diözesen sollten diesem Beispiel bald folgen.
(Siehe Beitrag Irene Heise aus: Paul M. Zulehner, Aufatmen. Eine Ermutigung für Geschiedene © Schwabenverlag AG, Ostfildern 1989. www.verlagsgruppe-patmos.de)

2003 Gründung des Kompetenzforums AUFATMEN für Scheidung und Wiederverheiratung in der Kirche. Hauptanliegen: Vereinfachung der Ehenichtigkeitsverfahren (=Annullierungsverfahren) samt Kostenfreiheit sowie individuelle Einzelfalllösung für eine Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten Buße und Kommunion.
Bisher Veröffentlichung von 11 Büchern, kirchlich vielfach anerkannt, gefördert, empfohlen (u.a. in den Vatikan-Nachrichten) und in die Priesterfortbildung aufgenommen. Darüber hinaus wird ihr „Empathie-orientierter Ansatz“ vom Erzbischof für Wien, Kardinal Dr.Christoph Schönborn OP, ausdrücklich empfohlen. Auf Grund des außergewöhnlichen Erfolges ihres Buches: „EHE der Tod euch scheidet“ (6 Auflagen) war eine Teilwidmung des Erlöses für die „Aktion Schutzengel“ von Missio möglich.
2007 auf diözesanen Antrag Verleihung des Berufstitels „Professorin“ für besondere Verdienste um die Republik Österreich durch Bundespräsident Dr.Heinz Fischer, überreicht am 15.Mai 2007 durch Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr.Claudia Schmied.

2008 Gründung des Geistlichen Forums Katharina von Siena
2009 Aufnahme des Forums in das Referat für Spiritualität am Pastoralamt der Erzdiözese Wien: https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/23302769
2013 Start der Herausgabe des Dreimonatsblattes "Aufatmen mit Caterina"
2014 Erweiterung des Forums zum "Spirituell-theologischen Zentrum Katharina von Siena", Intention: Forschungsprojekt Katharina von Siena, Kirchenlehrerin und Europa-Patronin als Transformationsprozess
2014 (28.April) U.a. auf Betreiben Heises Ernennung Katharinas von Siena zur "Wegbegleiterin und Patronin der Katholischen Frauenbewegung" durch die Diözesanbischöfe Ludwig Schwarz und Manfred Scheuer
2015 (Oktober): Festschreibung der Bischofssynode zum Thema Familie im Abschlusspapier, die Situation geschiedener und wiederverheirateter KatholikInnen seien individuell zu unterscheiden, maßgeblich auf Betreiben von Prof. Irene Heise (wenn auch noch ohne ausdrückliche Gewährung Einzelfalllösung für den Sakramentenempfang): www.erzdioezese-wien.at/dl/pmOmJKJlmNKoJqx4KJK/Relatio-Abschlussbericht-Synode-2015.pdf .

2016 (19.März): Papst Franziskus, Nachsynodales Apostolisches Schreiben "Amoris laetitia" zum Thema Familie, in dem der Papst einen von aufmerksamer Barmherzigkeit geprägten, neuen Weg zur Pastoral an wiederverheirateten Geschiedenen vorstellt, der in der Ermöglichung des Sakramentenempfanges für wiederverheiratete Geschiedene nach sorgfältiger Prüfung des jeweiligen Einzelfalles im "Forum internum" gipfelt - das Hauptanliegen der langjährigen Arbeit von Irene Heise.

2017 (14.Juli): Auszeichnung „Standard Stars“ Irene und Dieter Heise seitens der Region Traunsee-Salzkammergut, Schauplatz der TV-Serie „Schlosshotel Orth“: Goldene Nadel und Urkunde.


Spirituelle Ausrichtung:
Mit sieben Jahren einschneidende, persönliche Christuserfahrung, verbunden mit dem Erwachen einer tiefen Liebe zu Christus und der Entscheidung, seine Person in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen und das Leben intensiv dem Dienst an Christus und seiner Kirche zu widmen.
Von Jugend an beheimatet in der Spiritualität des Karmel (anfangs Therese von Lisieux, später Teresa von Avila, zuletzt Edith Stein). Orientierung darüber hinaus an den Heiligen Corona und Mechthild von Magdeburg. Seit dem 15.Lebensjahr Mitglied des franziskanischen Rosenkranzsühnekreuzzuges um den Frieden der Welt.
Anfang 2006 überraschende, tiefe spirituelle Erfahrung mit der Person der Kirchenlehrerin und Europa-Patronin Katharina von Siena, welche sie zu ihrem Hauptwerk: „Caterina von Siena – Gebt ihnen zu ESSEN!“ und schließlich zur Gründung ihres „Geistlichen Forums Katharina von Siena“ veranlasste.
Bei aller, auch kritischer Auseinandersetzung legt Frau Prof.Irene Heise Wert auf die Feststellung, dass sie ihr Wirken ausschließlich als Dienstleistung an der Kirche und den Menschen versteht und nirgendwo, weder offen noch versteckt, zum Ungehorsam gegen die kirchliche Obrigkeit aufrufen möchte.

Künstlerisch-sportliches Engagement:
Ästhetisch und künstlerisch hoch qualifizierte Standardtanz Auftritte als „Standard Stars“ mit Ehemann Mag.Dieter A.Heise, Showeinlagen bei Balleröffnungen u.a. Veranstaltungen.
Neuer Ansatz: Standardtanz m Dienst des Glaubens – Tanzmeditation für kirchliche Veranstaltungen, auch Kirchenauftritte (Lange Nacht der Kirchen!), Hauptakzente Lob und Dank an den Schöpfer, die Erfahrung von Umfangen- und Gehaltensein und Harmonie, von Ästhetik und Erhabenheit des christlichen Glaubens, von Gott als gemeinsamer Mitte, die Vermittlung von Glaubensfreude, christlicher Hoffnung und liebender Hingabe, von Sehnsucht nach Gott und einer endzeitlichen Perspektive.
Darüber hinaus selbst choreographiertes Vater Unser und Ave Maria für Hochzeiten.

Foto: Pressezentrum der Erzdiözese Wien


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