 Professorin Irene Heise
beim Festakt anlässlich der u.a. von ihr im Rahmen ihres
“Spirituell-theologischen Zentrums Katharina von Siena” initiierten ,
kirchenpolitisch bedeutsamen Ernennung der hl.Katharina von Siena zur
“Wegbegleiterin und Patronin der Katholischen Frauenbewegung” durch
Diözesanbischof Manfred Scheuer in Innsbruck.
(Heise, Wien,
26 04 2014) | | |
|
Frau Professorin Irene Heise ist eine profilierte, römisch-katholische Religionspädagogin, Erwachsenenbildnerin und Autorin. Als Gründerin und Leiterin des „Spirituell-theologischen Zentrums Katharina von Siena“ in der Erzdiözese Wien, Pastoralamt, widmet sie sich der wissenschaftlichen Erforschung sowie der pastoralen Vermittlung theologischer Inhalte. Für ihre „außerordentlichen, einzigartigen und unverzichtbaren Verdienste um die Republik Österreich“ wurde ihr am 15.Mai 2007 der Berufstitel „Professorin“ verliehen.
Ihr theologisches Wirken ist maßgeblich von einer mehr als 35-jährigen Pionierarbeit geprägt, die insbesondere die kirchenrechtliche Reform der Sakramentenfrage für Wiederverheiratete Geschiedene in der Katholischen Kirche zum Gegenstand hat. Mit der Begründung ihrer „Empathischen Problemanalyse“ entwickelte sie ein methodisches Instrumentarium, das pastorale Herausforderungen narrativ aufbereitet und theologische Lösungskonzepte für den Einzelfall erarbeitet. Ihre Arbeiten, die in zahlreichen Publikationen vorliegen, fanden Eingang in den synodalen Prozess zum Apostolischen Schreiben „Amoris Laetitia“ von Papst Franziskus (2016).
Der persönliche Impuls für ihr Schaffen reicht bis in das Jahr 1989 zurück, als sie erstmals einen offiziellen Hilferuf an die Bischöfe und in den Vatikan richtete, um auf die seelsorgliche Notlage wiederverheirateter Geschiedener aufmerksam zu machen - bereits vier Jahre vor dem aufsehenerregenden Hirtenbrief der drei oberrheinischen Bischöfe zum Thema. Trotz Widerständen blieb sie ihrer Berufung treu, die komplexe Sakramentenfrage theologisch und sozialwissenschaftlich neu zu fundieren.
Einen entscheidenden Wendepunkt in ihrer Forschung markierte im Jahr 2006 die Begegnung mit der Mystik der Kirchenlehrerin Katharina von Siena. Heise erkannte, dass deren Theologie – basierend u.a. auf den Begriffen „Blut Christi“ und „Erbarmen“ – den Schlüssel zur Einzelfalllösung unter Anwendung der Epikie für Wiederverheiratete Geschiedene im forum internum bewirken könnte. Schlussendlich führte sie ihre langjährige Forschung zusammen und ließ die Erkenntnisse der Kirchenlehrerin in den aktuellen pastoralen Prozess einfließen, welcher durch die von Papst Leo XIV. einberufene, außerordentliche Bischofsversammlung anlässlich 10 Jahre „Amoris Laetitia“ im Oktober 2026 eine erneute Aktualisierung erfährt.
Neben ihrer akademischen Tätigkeit nimmt die spirituelle Dimension des Tanzes einen zentralen Platz in Heises Wirken ein. So hat sie auch im Showtanz Standard Pionierarbeit geleistet, verbindet choreografische Kompetenz mit christlicher Tanzmeditation und tritt seit mehr als 25 Jahren gemeinsam mit ihrem Ehemann, Mag. Dieter Heise, als „Standard Stars“ im profanen sowie kirchlichen Rahmen auf. Dieser interdisziplinäre Ansatz dient vor allem dem Ziel, die Schönheit und Erhabenheit des christlichen Glaubens, sowie die Erfahrung von Harmonie und göttlicher Hingabe in einem zeitgenössischen Kontext erfahrbar zu machen.
Weiterführende Links
Steckbrief Karriere-Impressions Wissenschaftl.Arbeit Präsentation Staatliche Auszeichnung Veranstaltungen Fotogalerie Veranstaltungen Reaktionen, Rezensionen Prominente Universitäten und Hochschulen Prospekt Irene Heise
Irene Heise in Wikipedia
Irene Heise im Austria-Forum
Irene Heise im Deutschen Literaturlexikon für das 20.Jahrhundert
(aus: www.degruyter.com, mit freundlicher Genehmigung des Verlages vom 04 01
2017) Bewusster Verzicht auf die Präsenz in sozialen Netzwerken (Facebook.
Tiktok, X, Instagram etc.)! |